ARCHICULTURA-TOURISMUS
Empfehlungen für Ferien, Reisen und Ausflüge
Die Ortsbildqualität im Kanton Genf lässt, wie das oben stehende Bild
zeigt, zu einem erheblichen Teil, insbesondere im städtischen Bereich sowie
in den Vororten von Genf, mehr als nur zu wünschen übrig. Grosse
Bereiche sind zu unansehnlichen, architektonisch chaotischen und
architektonisch charakterlosen Bauwüsten verkommen, die nicht mehr zum Verweilen einladen
(siehe rote Balken). Bei einigen Bereichen muss sogar von städtebaulichem
Horror gesprochen werden. Besonders bedenklich ist, wie in ehemals sehr
harmonischen Jahrhundertwendequartieren der Stadt Genf Bau um Bau
abgerissen wird. Diese "Zahnlücken" werden alsdann durch
unpassende oder sogar verunstaltende Neubauten gefüllt. Die Stadt sieht
teilweise aus, als wäre diese im Krieg durch Bomben zerstört und
möglichst schnell und billig wieder aufgebaute worden. Schade für die
einst sehr schöne Stadt.
In den ländlichen
Gebieten findet man noch recht bis sehr malerische Ortschaften. Diese Ortschaften
können der
Karte entnommen werden (siehe breite grüne Balken).
Grünanteil:
Ortstypisch, harmonisch, malerisch
Gelbanteil: Ohne architektonischen ortstypischen Charakter
Rotanteil: Unpassend, störend oder verunstaltend, architektonisch
chaotisch.
Diese Karte basiert auf einer Grobbeurteilung der gesamtheitlichen
Harmonie von rund 6'500 Ortschaften der Schweiz. Beurteilt haben wir den
architektonischen Charakter, d.h. das Vorhandensein der überlieferten
lokaltypischen Bauweise, das Zusammenpassen von alten und neuen Bauten und
Quartieren, das Bestehen von ortsuntypischen, unpassenden, störenden oder
verunstaltenden Bauten und Anlagen, das architektonische Chaos
sowie malerische Aspekte etc. Die Erhebungen sind kantonsweise in einer
Datei je Ortschaft zusammengefasst. Die Karte wird laufend verfeinert und
entsprechend der baulichen Entwicklung angepasst.
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